Sulzkogel, 3.016 mtr

für die einen “Tag der Arbeit” – für die bunte Gesellschaft, die sich am 1.5.2019 aufmachte, den Sulzkogel zu besteigen, ein Geschenk.

Bei wolkenlosem Himmel brachen wir gegen 7.30 Uhr – mit vielen Gleichgesinnten, Richtung Finstertaler Speicher auf.

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Am Wochenende VOR diesem Mittwoch, war der letzte Betriebstag im Schigebiet. Wenn man gewollt hätte, der Liftbetrieb wäre ohne

weiteres noch 14 Tage aufrecht zu erhalten gewesen. Der Aufstieg auf der präparierten Piste, die nur mehr von unser einem benutzt wurde,

war schon ein Hochgenuss. Die Sonne verwöhnte uns, obgleich es – ob der warmen Tage vorher – recht frisch war. Unter der Staumauer

tauchten wir in den Schatten, aus dem wir bis zum Südende des Finstertaler Stausees nur mehr selten herauskamen. Faszinierend war das

all überziehende Weiß, das uns umgab. Jeder hatte wohl die satten, grünen, blühenden Wiesen vom Tal im Kopf. Und nun waren wir zu 100%

von Winter umgeben.

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Am Ende vom See sammelten wir uns und begannen den Aufstieg, um die Steilstufe zu überwinden. Die “Hausmeisterspur”

ignorierten wir. Den “Unterlandler” vor uns haben wir neckisch aufgefordert, eine neue – flachere Spur anzulegen, was er widerspruchslos, mit

einem freundlich lockeren Spruch auf der Lippe, ausführte. DANKE !

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Am Anfang des langen Hochtalstücks sammelten wir uns noch einmal, und so war dann der Zeitpunkt des Eintreffens des ersten bis zum letzten mit

gar nicht gar so viel Zeit-Differenz verbunden. Eine herrliche, gemeinsame  Gipfelrast aller 7 Teilnehmer war der Lohn der Aufstiegsmühe.

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Die Abfahrt wollten wir eigentlich vom Gipfel weg angehen, fanden aber die Einfahrt nicht und stapften halt weiter hinunter, von wo es auch noch

gut zur Sache ging. Den ersten Hang verzierten wir und cruisten anschließend das Tal hinaus, bis zum Warteplatz.

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Von dort hielt sich der eine Teil

schattseitig rechts – die anderen genossen die Sonne auf der anderen Seite. Bald ging der Pulver in Bruchharsch über, es war aber eh schon Zeit,

möglichst weiter oberhalb vom See hinauszuqueren, um keine Höhenmeter zu verlieren.

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Es gelang uns gut, und so blieben nur mehr wenige Meter

aufzusteigen übrig.  Nahe der Dammkrone sammelten wir uns wieder und befuhren die Staumauer, um oberhalb vom Graf-Ferdinand-Haus die

letzten Meter entlang der noch gut präparierten Piste zu den Autos zurückzujodeln.

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Es blieb eine weitere schöne (nicht die letzte) Tour der  Saison, mit einem ganz besonderen Gast aus Toblach, der hoffentlich die Besten Eindrücke aus

Nordtirol mit nach Hause nahm.

 

 

Hilli, 1.5.2019